Integrative Gestalttherapie


Integrative Gestalttherapie

Praxis in Berlin

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Was ist Gestalt

Im ganzheitlichen Ansatz der Gestalt sieht ihr Gründer Fritz S. Perls den Menschen als lebenden Organismus mit Bedürfnissen, die zu seiner Selbsterhaltung in der Welt beitragen. Die Bedürfnisse leben in den Emotionen und Wünschen weiter.  

In der Gestalt vermitteln wir den Patienten ein Gefühl von Autonomie und Sicherheit, denn sobald Sicherheit erlebt wird, können auch andere Momente (der Gegenwart, der einzelnen unbefriedigten Bedürfnisse, der Schwäche und auch der Wut) angegangen werden.

Um diese Momente zu erleben ist ein aktives Engagement der/des Therapeutin/en nötig: Das bedeutet Gespräch auf Augenhöhe, aktives Zuhören, im Kontakt bleiben mit einer authentischen und partizipativen Beantwortung seiner Fragen, in einem Wort: Teilnahme.

Fritz Perls und seine Frau Laura Perls setzten sich dafür in der Gestalt ein, den Patienten nicht in einer Situation der Stille und Verlassenheit gegenüber sich selbst und seinen Fantasien zu überlassen, wie es in der Freudschen Psychoanalyse der Fall ist.

Denn wenn die durch schwere Erlebnisse und Lebensschläge geschwächte Person mit ihren Schmerzen in Kontakt kommt, und die einzige Person, die er sich stark vorstellt, der Analytiker ist, klammert sie sich an ihn, ohne seine eigene Stärke zu entwickeln.


Um Selbstentfernung und das Gefühl der Schwäche zu verringern, die Ängste und Abhängigkeit fördern, werden schwierige und autoritäre Situationen in der Gestalt vermieden. Freuds Ziel war es, den Patienten zurückzubilden und ihn dorthin zurückzubringen, wo seine Krankheit/Störung geboren wurde. Nicht so in der Gestalt, die im menschlichen, respektvollen und herzwarmen Gegenüber gründet und von da aus ein Gespräch entstehen läßt, in der Gegenwart, Planung und Konzentration auf die Reaktionen des Organismus in seiner Vitalität und innewohnenden Selbstbestätigung gelebt werden. 


Die Gestalt nach der ich behandle habe ich in der Ausbildung des Therapeutischen Instituts Berlin (TIB) bei Nessim Behar-Kremer, Bärbel Behar-Kremer, Noemi Hamann und Geshe Rigzin Gyaltsen gelernt und erprobt.

Dem Tibetischen Buddhismus verdanke ich die Einübung in die vier Grundlagen der Achtsamkeit: die Achtsamkeit auf den Körper, die Achtsamkeit auf die Gefühle/Empfindungen (wie sie auch immer empfunden werden: positiv, negativ oder neutral), die Achtsamkeit auf den Geist (dessen aktueller Zustand und seiner Veränderungen - Ablenkung, Konzentration, höchste Energie, Verwirrung, Entspannung), die Achtsamkeit auf die Geistesobjekte (alle  äußeren und inneren Objekte und Ideen, die wahrgenommen werden).

Als psychotherapeutische Heilpraktikerin unterstütze ich Sie insbesondere durch dynamisches Schreiben und Gestalttherapie in ihrem Weg zu einem aktiven, ausgeglichenen und zufriedenen Leben.

Wenn Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie mir.